Intimchirurgie in Hamburg, Neumünster, Berlin

Gedanken zur Intimchirurgie
Es gibt unterschiedlichste Gründe, die eine Frau dazu bewegen können, den Intimbereich chirurgisch korrigieren zu lassen. Neben medizinischen Indikationen aufgrund von Beschwerden, können vielfach ästhetische Erwägungen der Anlass sein. Auf den folgenden Seiten möchten wir Sie darüber aufklären, welche Möglichkeiten die ästhetisch-plastische Intimchirurgie bietet, Sie aber auch über Risiken und eventuelle Kontraindikationen informieren.

Funktion der inneren und äußeren Schamlippen
Man unterscheidet zwischen den kleinen oder inneren Schamlippen (lat. labia minora) und den großen bzw. äußeren Schamlippen (lat. labia majora). Die kleinen Schamlippen werden bei geschlechtsreifen normalgewichtigen Frauen nur zum Teil oder gar nicht von den größeren verdeckt. Die inneren Schamlippen dienen dem Schutz der Scheide. Sie schließen den Scheideneingang ab, und schützen dadurch vor Entzündungen und Austrocknung. Die äußeren Schamlippen schützen vor Druck oder Stößen. Jede operative Veränderung der Schamlippen darf keinesfalls die natürliche Funktion beeinträchtigen.

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Korrektur der inneren (kleinen) Schamlippen
Die Gründe für einen operativen Eingriff können konkrete körperliche Beschwerden sein. Zugrunde liegt meist eine genetische- oder alterungsbedingte, zum Teil ausgeprägte Vergrößerung der Schamlippen. Die Folge sind beispielsweise Schmerzen, die aufgrund von Belastungen wie z.B. beim Fahrradfahren, Reiten, beim Tragen enger Kleidung oder beim Intimverkehr entstehen können. Mindestens ebenso schwer wiegen psychische Indikationen. So kann ein nicht dem eigenen Idealbild entsprechender, also subjektiv als weniger ästhetisch empfundener Schambereich zu mitunter großen psychischen Belastungen führen. Aus Scham vermeiden viele Frauen, sich anderen nackt zu zeigen. Dies kann bis hin zum völligen Verzicht auf Intimkontakt gehen. Generell gilt: Es handelt sich um eine Operation und der physische oder psychische Gewinn muß im richtigen Verhältnis zu den möglichen Risiken stehen.
Ein "Idealbild" des Intimbereichs gibt es nicht. Jede Veränderung orientiert sich, wie es in der ästhetisch-plastischen Chirurgie grundsätzlich der Fall sein sollte, an Ihrer Vorstellung von persönlicher Schönheit und nicht nach statistischen Häufigkeiten. Wir helfen Ihnen bei der Verwirklichung Ihrer individuellen Vorstellung.

Kosten
Operation der inneren Schamlippen EUR 1.800,- bis EUR 2.000,-
Enthalten sind der stationäre Aufenthalt und die Mehrwertsteuer

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Korrektur der äußeren (großen) Schamlippen
Diese, können durch Gewebeentfernung verkleinert werden. Narben entstehen in der Falte zwischen den kleinen und großen Schamlippen und sind weitgehend unsichtbar. Sollte die äußere Schamlippe zu wenig sichtbar sein oder zu faltig sein, kann diese mit Hyaluronsäure oder Eigenfett aufgefüllt werden. Hyaluronsäure wird vom Körper abgebaut, d.h. die Injektion muß in Abständen von 1-2 Jahren wiederholt werden. Bei einem Transfer von Eigenfett muß dieses erst an anderer Stelle entnommen werden. Der Aufwand ist daher größer. 50% bis 70% des Fettes bleiben auf Dauer erhalten.

Kosten
Operation der äußeren Schamlippen: EUR 2.000,- bis EUR 2.500,-
Enthalten sind der stationäre Aufenthalt und die Mehrwertsteuer.

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Verengung der Vagina
Durch Geburten wird vor allem der hintere Teil der Scheide gedehnt und oftmals überdehnt. Um die ursprüngliche Enge der Vagina wiederherzustellen, kann durch diese Op, die als Scheidenverengung oder auch "Scheidenplastik" bezeichnet wird, überschüssige Haut entfernt werden. Mit diesem Eingriff ist in der Regel eine Steigerung des sexuellen Empfindens verbunden, da die Reibung erhöht wird.
Diese Op kann in örtlicher Betäubung oder in Vollnarkose durchgeführt werden. Die Straffung erfolgt bis in eine Tiefe von 8 bis 12 cm. Bei Muskelschwäche kann dieser zusätzlich gestrafft werden.
Auf Grund der guten Durchblutung, ist mit Heilungsschwierigkeiten nicht zu rechnen. Auf Sex und Sport sollte ca. 6 Wochen verzichtet werden.

Kosten
Straffung der Scheide: EUR 2.500,- bis EUR 3.000,-
je nach Größe der Op (mit oder ohne Muskel) und je nach Anästhesie (ca. zzgl. EUR 400,-)
Enthalten sind der stationäre Aufenthalt und die Mehrwertsteuer.

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Korrektur des Venushügels
Der Venushügel oder Schamhügel (lat. mons pubis) ist die Erhebung oberhalb der weiblichen Schamlippen Er besteht aus einer Einlagerung von Fettgewebe und mehr oder weniger Bindegewebe unter der Haut, welches sich im Laufe der Pubertät bildet. Die Wechseljahre oder eine Gewichtszunahme können durch weitere Fetteinlagerung zu einer zusätzlichen Ausprägung führen. Das Fettgewebe kann in der Regel abgesaugt werden (Liposuktion). Eine operative Entfernung inkl. Hautstraffung ist die Ausnahme.
Vor der eigentlichen Operation wird eine spezielle Lösung in das Op-Gebiet injiziert (Tumeszenz). Danach wird das überschüssige Fett abgesaugt. Bei der operativen Variante wird Fett und Bindegewebe entfernt und die Haut ggf. gestrafft.
Eine Kompressionshose (Kompr. Klasse 2) sollte ca. 6 Wochen getragen werden, d.h. etwas länger als nach einer üblichen Fettabsaugung. Nachblutungen oder Entzündungen sind extrem selten.

Kosten
Korrektur des Venushügels: ca. EUR 1.600,- bis EUR 2.000,-
Enthalten sind der stationäre Aufenthalt und die Mehrwertsteuer.

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Vergrößerung des G-Punktes
An der Vorderseite der Scheide, wenige Zentimeter unterhalb der Harnröhrenöffnung, befindet sich eine Konzentration von Nervenendigungen. Die Existenz dieses sogenannten G-Punkt wird seit 30 Jahren in der Sexualliteratur kontrovers diskutiert. Vermutlich gibt es hier große individuelle Unterschiede, da viele Frauen einen reinen vaginalen Orgasmus nicht erreichen können, der eine hohe Konzentration von Nervenendigungen braucht. Das Anheben dieses Areals durch Injektion von Hyaluronsäure (auch Eigenfett ist möglich) kann das Gefühl beim Intimverkehr steigern.

Die Operation
Der Eingriff wird in örtlicher Betäubung durchgeführt. Die Injektion des „Fillers“ erfolgt im definierten Areal in und unter die Schleimhaut. Durch diese Aufpolsterung wird beim Verkehr eine verstärkte Reibung erzeugt. Hyaluronsäure ist nach ca. 4 bis 12 Monaten abgebaut. Eigenfett bleibt zum Teil erhalten. Das Gebiet ist kurzfristig gereizt.

Kosten
Die Kosten für eine G-Punkt-Vergrößerung sind abhängig vom Volumen der injizierten Hyaluronsäure.
Eigenfett muß vorher an passender Stelle entnommen und aufbereitet werden.
EUR 1.000 ,- bis EUR 1.500 ,- zzgl. Mehrwertsteuer.

Es ist zu empfehlen, mehrere Ärzte zu konsultieren, die diese Operation auch selbst durchführen. Die Entscheidung für den richtigen Arzt fällt Ihnen damit leichter. Frauen haben meist ein gutes “Bauchgefühl” dafür. Lassen Sie sich die Telefonnummern von Frauen geben, die bereits operiert worden sind und bereit sind, sich mit Ihnen über ihre Erfahrungen zu unterhalten. Dadurch können Ängste, die ganz natürlich sind, abgebaut werden. Operationen in der Intimregion werden in Deutschland von Gynäkologen und von Plastischen Chirurgen durchgeführt. Eine Spezialisierung ist unbedingt erforderlich. Fragen Sie danach!
Und vergessen Sie nicht: Es ist Ihr Körper, den Sie verändern wollen. Gehen Sie aufmerksam und überlegt mit ihm um!

Vereinbaren Sie einen Termin mit
Dr. Schneider-Affeld

Telefon 04321/200271
Sprechzeiten für eine Terminvereinbarung:
täglich 14:00 bis 17:00 Uhr (außer freitags)
Email: frank@schneider-affeld.de

Service
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